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Ich esse ab uns zu gern einen Hamburger oder auch mal Pommes mit Bratwurst. Ist Fast Food wirklich so schlecht wie man immer hört?
Das schnelle Essen ist Teil unserer Esskultur geworden. Viele Menschen setzen damit einseitiges oder ungesundes Essen gleich. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) gilt das nicht pauschal, sondern für einzelne Gerichte. Nach Meinung der DGE enthalten viele Fast-Food-Mahlzeiten zu viel Fett und Salz sowie zu wenig Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Für die DGE ist daher eine optimale Kombination verschiedener Lebensmittel pro Fast-Food-Mahlzeit und ein Ausgleich durch andere Mahlzeiten wichtig. Gegen den gelegentlichen Verzehr eines Fast-Food-Gerichtes ist dann nichts einzuwenden.
Weitere Informationen über Fastfood
Fastfood hat in Deutschland eine lange Tradition. Schon im Jahr 1134 stärkten sich die Erbauer des Regensburger Doms an einer Brotzeithütte. Das schnelle Essen hat durch die Zunahme der Außer-Haus-Verpflegung und der Single-Haushalte an Bedeutung gewonnen. Fastfood ist mehr als Pommes frites und Hamburger. Die Palette reicht von belegten Brötchen aus der Bäckerei, Fischfrikadellen und dem Salat zum Mitnehmen über Hummer mit Champagner als Edel-Snack bis hin zu Gerichten wie Suppendrinks und Ein-Teller-Mahlzeiten.
Häufig wird Fastfood für die Entstehung von Mangelerscheinungen und Zivilisationskrankheiten verantwortlich gemacht. Aber nicht Fastfood, sondern eine unausgewogene Ernährung können dazu führen. Probleme bei einer Ernährung mit Fast Food können sein: Viele Fast-Food-Mahlzeiten sind zu fett und zu kalorienreich. Fast-Food-Gerichte werden als Haupt- oder Zwischenmahlzeit gegessen. Als Zwischenmahlzeit sollten sie nicht zu viel Energie und Fett liefern. Ungeeignet als Zwischenmahlzeit sind zum Beispiel "Kalorienbomben" wie Doppelburger, Bratwurst oder Salamipizza. Als Zwischenmahlzeit eignen sich - bezogen auf den Kaloriengehalt - beispielsweise ein Schinkenhörnchen, ein belegtes Brötchen, ein einfacher Hamburger oder ein Salat.
Viele Fast-Food-Lebensmittel enthalten zu wenig Vitamine und Mineralstoffe. Wer sie isst, sollte laut DGE dazu am besten Fruchtsaft trinken oder einen Salat essen. Gut ist es, den Nährstoffmangel durch andere Mahlzeiten auszugleichen, zum Beispiel durch Vollkornbrot, fettarme Milchprodukte, Salate, Obst und Gemüsebeilagen.
Laut DGE ist Fastfood nicht grundsätzlich schlecht. Positiv zu bewerten sind zum Beispiel China-Snacks mit viel Gemüse und Reis. Wichtig sind Auswahl und Menge: Es ist unproblematisch, gelegentlich eine Fast-Food-Mahlzeit zu essen. Wichtig ist die Gesamtaufnahme an Kalorien und Nährstoffen. Auf eine sinnvolle und abwechslungsreiche Zusammenstellung sollte besonders bei häufigem Fast-Food-Verzehr geachtet werden.
Fazit:
Kalorienreiche Fast-Food-Gerichte sollten nicht gewohnheitsmäßig als Zwischenmahlzeiten gegessen werden. In Eile zu essen, kann darüber hinaus Stress hervorrufen oder verstärken. Wer sich Zeit nimmt und zum Beispiel nach der Arbeit ein Essen selbst zubereitet, schafft gute Voraussetzungen für einen geruhsamen Genuss. Wir haben es selbst in der Hand, uns etwas Zeit für Einkauf, Zubereitung und Verzehr unserer Speisen zu gönnen.
Der Nährwert von Fastfood
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