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Heilwässer sind keine normalen Mineralwässer. Sie sind amtlich zugelassene Arzneimittel, die nachgewiesene therapeutische Wirkungen besitzen. Die Besonderheit: Sie sind frei auch in Supermärkten und Getränkemärkten erhältlich. Trotzdem empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern, Heilwässer nur nach Absprache mit dem Arzt anzwenden. “Denn je nach Zusammensetzung sind die Heilwässer bei bestimmten Erkrankungen nicht geeignet”, so die Experten. Die lindernde, heilende oder krankheitvorbeugende Wirkung der Wässer beruht auf der besonderen Zusammensetzung der Mineralstoffe. Daraus ergeben sich spezielle Anwendungsgebiete wie zum Beispiel bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen. Auf dem Etikett finden die Verbraucher diese Informationen neben den Angaben zur Zusammensetzung des Wassers, der Dosierungsanleitung und den Hinweisen zu Neben- und Wechselwirkungen sowie Gegenanzeigen.”Die Formulierungen sind jedoch häufig allgemein und oberflächlich, so dass der medizinische Laie eher verunsichert ist”, bemängeln die Verbraucherschützer. Deshalb sollte auf alle Fälle vor einer Einnahme der Arzt zu Rate gezogen werden. Ausnahme: Einige Hersteller bieten ihre Wässer gleichzeitig als Mineralwasser und als Heilwasser an, wenn sie ähnlich zusammengesetzt sind. In diesem Fall kann das Heilwasser wie übliches Mineralwasser getrunken werden.
Und hier noch ein Link für alle, die sich grundsätzlich über Wasser informieren wollen:
Forum-Trinkwasser
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