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Zwar ist die dunkelste Zeit des Jahres vorbei, doch auch in den Wochen nach Silvester ändert sich erst mal wenig. Noch lange ist es draußen trübe und trist. Und es gibt im Gegensatz zum Dezember kaum Abwechslung – stattdessen aber meist viel Stress im Job.
Um auch die letzte Zeit des Winters gesund zu überstehen, ist es dann Zeit, auch mal an sich zu denken. Die DAK empfiehlt, dafür vor allem die Wochenenden zu nutzen. Sonnabende oder Sonntage ohne Verpflichtungen sind wichtig, um den eigenen Wünschen und Bedürfnissen Platz zu lassen. Gerade die Pflichten. die sonst zur täglichen Routine gehören, sollten einmal bewusst ausgeschaltet werden. Nicht kochen, nicht telefonieren, nicht früh aufstehen. Auch waschen oder einkaufen können auf die Woche verteilt werden.
Eigenen Ideen freien Raum lassen Wichtig zum Entspannen ist vor allem, den eigenen Ideen freien Lauf zu lassen. Sehr gut eignen sich Aktivitäten, „die man immer schon mal tun wollte“: ein bestimmtes Buch anfangen, in Ruhe durch die Stadt gehen, Fotos angucken und sortieren oder Musik hören. Durch ein Anti-Stress-Wochenende kann der Belastungspegel wieder auf ein normales Maß heruntergefahren werden. Geschieht das nicht ab und zu, drohen auf Dauer Schlafstörungen, Kopf- oder Rückenschmerzen, Infektanfälligkeit, Bluthochdruck oder sogar Magengeschwüre.
Massagen von Kopf bis Fuß
Massagen sind sehr gute Stresskiller. Trübe Stimmung verfliegt mit einem süßen Mandelöl. Je nach Geschmack können einige Tropfen eines ätherischen Öls hinzugefügt werden. Vanille oder Melisse beruhigen, Orange oder Zitronengras regen an. Minzöl kann Verspannungen lösen. Dazu mit den Fingerspitzen kreisend ein paar Tropfen in Schläfen und Nacken einmassieren. Bei einer Gesichtsmassage streichen die Finger vom Kinn über die Wange bis zu den Schläfen. Diese Massage kann gut mit einem Peeling oder mit einer Gesichtscreme unterstützt werden. Für eine Körpermassage darf der Raum nicht zu kalt sein. Am besten auf eine Decke am Boden legen, da im Bett der Rücken zu wenig gestützt wird. Die wichtigste Grundregel: ausschließlich die Muskeln kneten und streichen! Auch müssen die Wirbelsäule und sämtliche Gelenke ausgespart werden. Nur so viel Druck ausüben, wie es angenehm ist. Massagen dürfen nicht schmerzhaft sein. Eine Körpermassage beginnt an den Schultern. Dann geht es weiter mit Rücken, Armen und Beinen. Nach und nach sind dann alle Muskeln gut durchblutet und warm. Und für Nicht-Kitzelige: eine Fußmassage weckt die Lebensgeister. Am Fuß befinden sich viele Nervenendpunkte. Wenn sie stimuliert werden, sorgt das für Wohlbefinden am ganzen Körper.
Aromabäder
Um der Seele jetzt ein bisschen auf die Sprünge zu helfen, sind Aromabäder perfekt. Als Zusatz zum Vollbad entfalten aromatische Öle ihren Duft und beeinflussen die Stimmung positiv. Wichtig in der kalten Jahreszeit: Ölbäder trocknen die Haut weniger aus als Schaumbäder. Um Reizungen zu vermeiden, dürfen die aromatischen Öle nie unverdünnt mit der Haut in Berührung kommen. Am besten drei bis fünf Tropfen mit einem Basisöl mischen. Lavendel, Melisse oder Rosmarin beruhigen, Bergamotte und Lemongrass regen an und helfen bei depressiver Stimmung. Damit die Haut nicht zu sehr aufquillt, nicht länger als 20 Minuten in der Wanne bleiben. Gut für die Haut sind Massagen mit dem Lufahandschuh oder ein Meersalz-Peeling.
Sätze, die Stress auslösen
„Das erwartet man von mir.“ – Sie können nicht allen gerecht werden. Meist stellen Sie höhere Anforderungen an sich als es die anderen tun.
„Das mache ich noch eben.“ – Überfordern Sie sich nicht. Hören Sie auf, wenn Sie noch Kraft haben. Planen Sie Pausen ein und machen Sie später weiter.
„Wer A sagt, muss auch B sagen.“ – Wenn Sie merken, dass B nicht sinnvoll ist, setzen Sie sich nicht unnötig unter Druck. Treffen Sie eindeutige Entscheidungen und verzichten Sie auch mal auf B.
„Außer mir kann das niemand.“ – Sowohl zu Hause als auch im Büro: Niemand ist, wenn es ums Arbeiten geht, unersetzlich. Geben Sie Aufgaben an andere ab.
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